Frauen mit Hörgerät in der Hand

So beugen Sie einen Hörverlust vor

Sie können etwas tun: Beugen Sie einem nachlassenden Hörvermögen vor. Lernen Sie, Ihr Gehör aktiv zu schützen.

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Schützen Sie Ihr Gehör

  • Gespräche, Kinderlachen, Telefonklingeln: Das Gehör ist einer unserer wertvollsten Sinne. Es versorgt uns im täglichen Leben mit wichtigen Informationen, warnt uns vor Gefahren und ermöglicht zwischenmenschliche Kommunikation. Als einziges Sinnesorgan ist das Gehör permanent aktiv – selbst wenn wir schlafen.
  • Nur zu oft nehmen wir seine Funktionstüchtigkeit als selbstverständlich hin. Anders als beim Auge, das blitzschnell das Lid schliessen kann, kann sich das Gehör jedoch nicht selbst schützen. Damit wir uns ein Leben lang auf unseren Hörsinn verlassen können, müssen wir ihn bewusst vor Schaden bewahren. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Gehör schützen können.

    Infografik «Gesund leben = Gutes hören»

Im täglichen Leben sind wir dauernd von Geräuschen umgeben. Ob diese schädlich für die Ohren sind, hängt
in erster Linie von der Lautstärke ab. Generell gilt: Je höher der Lärmpegel und je länger Sie diesem ausgesetzt
sind, umso grösser ist die Gefahr eines Gehörschadens. Schützen Sie also Ihr Gehör möglichst immer durch
Ohrstöpsel oder Kopfhörer mit Kapselgehörschutz.
Und: Verlassen Sie den lärmbelasteten Bereich so schnell wie möglich.

Schützen Sie Ihre Ohren

Achten Sie auf Ihr Gehör und vermeiden Sie...

  • Geschrei

    Orte, an denen Sie schreien müssen, um die Hintergrundgeräusche zu übertönen und sich verständlich zu machen.

  • Ohrschmerzen

    Orte, die so laut sind, dass es in Ihren Ohren schmerzt und diese anfangen zu klingeln.

  • Hörproblem Orte

    Orte und Situationen, nach deren Verlassen Sie mehrere Stunden lang schlecht hören.

Der Schallpegel wird in Dezibel (dB) gemessen. Je höher die Dezibelzahl, desto lauter ist das Geräusch. Die meisten Gehörspezialisten sind sich einig: Wer sich täglich und über Stunden einem Schallpegel von mehr als 85 dB aussetzt, schädigt sein Gehör. Aber wie fühlen sich 85 dB an, und wann ist ein Geräusch zu laut? Damit Sie sich eine Vorstellung davon machen können, hier einige Lautstärken verschiedener Alltagsgeräusche:

Handwerker mit Maschine
  • Normale Gesprächslautstärke: 60 dB
  • Verkehrslärm: 75 bis 85 dB
  • Rasenmäher: 90 dB
  • Kettensäge, Presslufthammer oder Discothek: 100 bis 120 dB
  • LKW in sieben Metern Entfernung: 100 dB
  • Laute Autohupe: 110 dB
  • Laute Musik auf dem Smartphone: 112 dB
  • Rockkonzert: 120 dB
  • Martinshorn: 120 dB
  • Düsentriebwerk in 25 Metern Entfernung: 140 dB

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